ICF-Kodierung gewinnt an Bedeutung – Neues Modul WFP

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ICF-Kodierung gewinnt an Bedeutung – Neues Modul WFP 2017-03-20T23:29:54+00:00

Die ICF steht für „International Classification of Functioning, Disability and Health“, also die „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ und wurde von der WHO (World Health Organization) im Mai 2001, nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess, verabschiedet.

Die ICF ist ein international gültiges Beschreibungsinstrument für Behinderungen das nicht nur die gesundheitlichen Einschränkungen umfasst, sondern auch die individuellen Einschränkungen im Alltag und den Kontext der Person mit seinen Stärken/Ressourcen.

Hauptziele der ICF sind unter anderem die

  • Schaffung einer gemeinsamen Sprache für Fachleute, Politiker, Forscher und die Öffentlichkeit
  • Bildung einer Brücke der Verständigung zwischen Betroffenen, Professionen und Institutionen

Im Jahre 2005 definierte die WHO die Hauptziele der ICF wie folgt:

„Allgemeines Ziel der ICF- Klassifikation ist, in einheitlicher und standardisierter Form eine Sprache und einen Rahmen zur Beschreibung von Gesundheits- und mit Gesundheit zusammenhängenden Zuständen zur Verfügung zu stellen.“

ICF-basierte Förderplanung mit IS+

Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mit dem Berufsbildungswerk Waiblingen ist in enger Zusammenarbeit das Modul „Waiblinger  Förderplanung“ entstanden.

Dieses Modul zur ICF-basierten Förderplanung wurde unter Einbeziehung verschiedener Fachdisziplinen im Berufsbildungswerk Waiblingen konzipiert, entwickelt und erprobt. Mittlerweile befindet es sich dort im Routinebetrieb und unterstützt wirkungsvoll alle relevanten Prozesse einer modernen Rehabilitationseinrichtung.

Weitere Informationen zur ICF-basierten Förderplanung mit IS finden Sie in unserer Sonderausgabe der PRONEWS.